Abschied von Brigitte Meier

Abschied von Brigitte Meier

 

Am 1. Juli 2010 wechselt Brigitte Meier in ihre neue Aufgabe als Sozialreferentin der Stadt München. Bei einer internen Feier verabschiedeten sich Mitarbeiter von Anderwerk sowie der AWO München von der Anderwerk-Geschäftsführerin. Als Geschenk erhielt Brigitte Meier eine Originalkarikatur des bekannten München Karikaturisten Dieter Hanitzsch mit auf ihren Weg ins Sozialreferat. Geschäftsführer Jürgen Salzhuber bedankte sich im Namen aller Mitarbeiter bei Brigitte Meier für ihre engagierte Arbeit. In ihrer Dankesrede betonte die zukünftige Sozialreferentin, wie lehrreich die letzten vier Jahre für sie waren und wie gut ihr der Teamgeist bei Anderwerk gefallen hat.

Foto (v.l.): Brigitte Meier, Petra Leiacker (Anderwerk Prokuristin), Jürgen Salzhuber (Anderwerk Geschäftsführer), Margarete Lohbihler-Bender (Anderwerk Prokuristin). 

Am 1. Juli 2010 löst Brigitte Meier Münchens Sozialreferent Friedrich Graffe ab, der nach 18 Jahren in den verdienten Ruhestand tritt. In einer wirtschaftlich schwierigen Lage übernimmt sie Deutschlands größte soziale Kommunalbehörde mit mehr als 4.500 Beschäftigten und einem jährlichen Budget von rund 1,2 Milliarden Euro.

Bei Anderwerk hatte Brigitte Meier schnell den Ruf eines 'Wirbelwinds'. Die energiegeladene Sozialpädagogin entwickelte als Geschäftsführerin viele neue Ideen und suchte dabei immer nach pragmatischen Lösungen. Brigitte Meier hat eine klare Vorstellung davon, wie Sozialarbeit aussehen muss. Aus ihrer langjährigen Erfahrung in der offenen Jugendarbeit ist sie davon überzeugt, dass man als Sozialarbeiter/in kein ‚Sensibelchen‘ sein darf, sondern in der Lage sein muss, schnell auf neue Situationen und Herausforderungen zu reagieren.

Unter Brigitte Meiers Führung wurden bei Anderwerk v.a. zwei große Projekte verwirklicht. Zum einen ein neues Zentrum für Arbeit, Integration, Technik und Bildung in der Gneisenaustraße im Stadtteil Moosach. Die Einrichtung beherbergt nicht nur die Erweiterung der Lernstatt Feldkirchen mit einer Kfz- und einer Elektro-Werkstatt sowie die Maßnahme ausbildungsbegleitende Hilfen (abH), sondern ist auch das Zuhause für das neue Projekt AnderWorkOut, in dem 12 sozial auffällige Jugendliche auf eine Tätigkeit oder Ausbildung vorbereitet und persönlich stabilisiert werden.

Zum anderen hat Anderwerk zum 1. Mai 2008, nachdem der Geschäftsführer der AWO Straubing um Hilfe gebeten hatte, das insolvente Ausbildungsförderwerk der AWO Passau übernommen. Keine leichte Aufgabe, denn die räumliche Distanz und die organisatorischen und finanziellen Probleme erfordern einen hohen Betreuungsaufwand.

Die Mitarbeiter von Anderwerk wünschen Ihrer Geschäftsführerin für Ihre zukünftige Tätigkeit als Sozialreferentin der Stadt München alles Gute.