PHÖNIX ist eine neu entwickelte Maßnahme der Ander-
werk GmbH, deren Ziel es ist, Bezieher von Arbeitslosen-
geld I nachhaltig in den Arbeitsmarkt zu (re-) integrieren.
Für die Teilnahme an der Maßnahme benötigt man einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) von
der Agentur für Arbeit.
Ein Teilnehmer kann bis zu sechs Monaten bei PHÖNIX bleiben. Während der gesamten Laufzeit steht ihm ein qualifiziertes Team aus Sozialpädagogen und Anleitern zur Seite. Schwerpunkt der gemeinsamen Arbeit bildet die Entwicklung und Festigung der persönlichen und beruflichen Kompetenzen. Dabei erhält der Teilnehmer ein umfangreiches Angebot an Schulungsmodulen innerhalb der Anderwerk GmbH sowie der Arbeiterwohlfahrt München mit ihren vielfältigen Betrieben, Werkstätten, Verwaltungen, Kindertagesstätten und Pflegeeinrichtungen. Ausgestattet mit fachlichem Know-how und unter Einsatz seiner persönlichen Stärken kehrt der Teilnehmer in den Arbeitsmarkt zurück.
Mehr zu den Leistungen von PHÖNIX erfahren Sie hier ...
Bild unten rechts: PHÖNIX-Standort Gneisenaustraße 8 in München-Moosach.
Am 1. September haben 12 junge Frauen und Männer in der Jugendwerkstatt ihre Ausbildung zum Raumausstatter oder Schreiner begonnen. Mit der Ausbildung bei Anderwerk und dem Besuch der Berufsschule beginnt für sie ein neuer Lebensabschnitt, an dessen Ende die erfolgreiche Gesellenprüfung stehen wird.
Der Ausbildungsbereich von Anderwerk wendet sich an junge Menschen mit sozialen und / oder individuellen Benachteiligungen. Das Angebot richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene, die im Jahr des angestrebten Ausbildungs-
abschlusses nicht älter als 27 Jahre sind.
Der Betriebsbereich Ausbildung ist ein von der Handwerkskammer anerkannter Handwerks-
betrieb und Mitglied der Raumausstatter- sowie der Schreinerinnung.
Viel Erfolg unseren neuen Azubis! Ihnen und ihren Anleitern und Betreuern der Anderwerk Jugendwerkstatt stehen jetzt drei bzw. zwei (die Schreiner haben schon ein Berufsgrund-
schuljahr hinter sich) spannende Jahre bevor. Mehr ...
Wie jedes Jahr waren die AWO München und die Anderwerk GmbH auch 2012 wieder beim Kulturfest zum 1. Mai am Marienplatz mit einem Info-Stand vertreten. Rund 4.000 Menschen waren am Vormittag zur Kundgebung des DGB
in die Innenstadt gekommen.
Simone Burger, die neue Münchner DGB-Chefin, stellte eine zentrale Sorge vieler Münchner Bürger in den Mittelpunkt ihrer Rede: die immer höher werdenden Mieten, erzeugt ins-
besondere durch den aktuellen Kaufrausch der Spekulanten. "Jeder muss es sich leisten können, in dieser Stadt zu leben", so Simone Burger. Oberbürgermeister Christian Ude widmete sich bei seiner Rede neben dem Wohnungsmarkt auch dem "Geschäftsmodell Hungerlohn", jenen Firmen also, die ihren Beschäftigten Niedrigstlöhne bezahlen, weshalb sie zusätzlich auf staatliche Hilfe angewiesen sind.
Die Nachmittagsstunden nutzten beim bestem Mai-Wetter dann viele Münchner, um sich bei Live-Musik an den Informationsständen am Marienplatz umzuschauen. Am AWO-/Anderwerk-Stand gab es Gelegenheit für viele anregende Gespräche - u.a mit Wirtschaftsreferent Dieter Reiter und AWO-Geschäftsführer Christoph Frey. Mehr Fotos vom Kulturfest hier ...
Bild oben rechts: Dieter Reiter, Referent für Arbeit und Wirtschaft, und AWO-/Anderwerk Geschäftsführer Christoph Frey mit Mitarbeiterinnen aus dem KiTa-Bereich am AWO Stand.
Bild unten links (v.l.n.r.): Paul Gaedtke, Sozialpädagoge Anderwerk IBZ-Nord, Frank Holzkämper, AWO Jugendreferent, Christoph Frey, AWO /Anderwerk Geschäftsführer, Margarete Lohbihler-Bender, Anderwerk Prokuristin.
Am 21. März 2012, dem Internationalen Tag gegen Rassismus, ließen viele Mitarbeiter der Arbeiterwohlfahrt in Deutschland von 11:55 an ihre Arbeit ruhen und demonstrierten gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung. In München-Moosach beteiligten sich die Mitarbeiter und Jugendlichen der Anderwerk Jugendwerkstätten an der Aktion.
„Demokratie heißt Hinsehen und Gesicht zeigen!“, betont der Präsident der Arbeiterwohlfahrt Wilhelm Schmidt und erklärt: „Deshalb unterstützt der Bundesverband der AWO die Aktion `5 vor 12`, die von der Türkischen Gemeinde Deutschlands ins Leben gerufen wurde. Es ist allerhöchste Zeit, ein deutliches Zeichen zu setzen.“
„Wir dürfen nicht zulassen, dass rechte Ansichten durch das Unterwandern von zivilgesell-
schaftlichen Strukturen immer weiter in die gesellschaftliche Mitte vorstoßen“, betont Wilhelm Schmidt. „Rassismus darf in unserer Gesellschaft keinen Platz haben. Für alle Demokraten gilt es deshalb, genau hinzusehen und rechten Positionen entschieden entgegen zu treten."
Die AWO fühlt sich seit ihrer Gründung 1919 den Grundwerten Solidarität, Toleranz, Gleichheit, Freiheit und Gerechtigkeit verpflichtet. Mit dem „Magdeburger Appell“ beschloss die AWO Bundeskonferenz im Jahr 2007 gegen jede Form rechtsextremer Ideologie Position zu beziehen.
Nach 30 sehr erfolgreichen Jahren ist der Geschäftsführer der AWO München, Jürgen Salzhuber, Ende Februar 2012 in den Ruhestand gegangen. Sein Nachfolger seit 1. März 2012 ist Christoph Frey. Der Vorstand der Arbeiterwohlfahrt München
hat den ehemaligen Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes Region München Mitte Oktober zum neuen Geschäftsführer gewählt. Mit einem großen Jahresempfang am 24. Februar im Paulaner am Nockherberg mit vielen prominenten Gastrednern wurde der Wechsel an der Führungsspitze der Münchner AWO gefeiert. Mehr ...
Bild oben links: Der neue Geschäftsführer Christoph Frey (2.v.r.) zwischen Moderator Franz Maget (2.v.l.) und den bisherigen AWO-Chefs Max von Heckel (1.v.l.) und Jürgen Salzhuber (1.v.r.)
Bild oben rechts: Der neue Geschäftsführer Christoph Frey
Bild unten links: Oberbürgermeister Christian Ude auf der Bühne des AWO Jahresempfangs
Bild unten rechts: Jürgen Salzhuber mit dem Abschiedsgeschenk der Mitarbeiter: eine Jacke mit den Emblemen der wichtigsten Gliederungen der AWO München
Mit Jahresbeginn ist der Betrieb Passau in ein neues Gebäude umgezogen. Acht Jahre lang befand sich der Standort der handwerklichen Abteilungen und der Küche von Essen auf Rädern im Bürohaus in der Sailerwöhr. Nun hat der Betrieb Passau ein eigenes Gebäude in der Bayerwaldstraße 25 im Stadtteil Grubweg gefunden.
„Viele der Mitarbeiter meinten, man fühle sich hier fast wie zu Hause. Schon beim Betreten des Hauses herrsche eine vertraute Atmosphäre“, meint Katharina Kovarik, zuständig für die sozialpädagogische Betreuung.
Eine weitere Neuerung gibt es bei Essen auf Rädern in Passau. Am 31. Oktober 2011 übernahm der Anderwerk-Kooperationspartner AWO Soziale Dienste GmbH in Straubing die Leitung der Küche. Mit der Umstrukturierung änderte sich auch das Produktangebot. Mehr ...
Im Rahmen einer von der AWO München organisierten Fortbildungsfahrt waren im Oktober Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Anderwerk in Prag, um sich über die soziale Arbeit in der tschechischen Metropole zu informieren. Im Rathaus hatten sie Gelegenheit, mit Petr Dolinek, Gemeinderat für Soziale Angelegenheiten, sowie den Leitern verschiedener sozialer Einrichtungen zu diskutieren. Schnell wurde klar: Hinter dem Glanz der Touristenmetropole verbergen sich ganz ähnliche Probleme wie im heimatlichen München. Mehr ...
Fotos: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AWO München und von Anderwerk bei der Informationsveranstaltungen im Prager Rathaus (Foto links); Petr Dolinek (Mitte), „Sozialreferent“ der tschechischen Hauptstadt Prag, sowie die Leiter eines Pflegeheims und einer Kinderkrippe (Foto rechts).
Am Montag, den 17. Oktober, eröffnet der Referent für Arbeit und Wirtschaft Dieter Reiter im großen Sitzungssaal des Münchner Rathauses die Jahrespräsentation des städtischen Verbundprojekts Perspektive Arbeit (VPA). Im Mittelpunkt der um 9.00 Uhr beginnenden Veranstaltung steht das Thema „Verfestigte Langzeitarbeitslosigkeit“. Gemeinsam mit seinen Gästen und Kooperationspartnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeitsverwaltung will das Verbundprojekt erfolgversprechende Strategien und Auswege zur Integration von Langzeitarbeitslosen diskutieren. Die Jahrespräsentation des Verbundprojekts bietet den Akteuren des Münchner Arbeitsmarktes ein fachliches Austauschforum zu arbeitsmarktpolitischen Fragestellungen. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Jobcenter München durchgeführt.
Fotos: VPA Präsentation 2010
Die Anderwerk Abteilung JobProfil im IBZ Nord ist ein Teilprojekt des VPA. Das Verbundprojekt will sozial benachteiligten, langzeitarbeitslosen Menschen helfen, ihre beruflichen Chancen zu erkennen, sich weiter zu bilden und eine existenzsichernde Beschäftigung aufzunehmen. Etablierte Bildungsträger des Münchner Arbeitsmarkts knüpfen hierfür ein engmaschiges Beratungs- und Qualifizierungsnetzwerk, das die umfassende Betreuung von schwer vermittelbaren Personen und Berufsrückkehrer/innen ermöglicht.
Weitere Informationen auf der Website der Landeshauptstadt München.
Download des Flyers „Verbundprojekt Perspektive Arbeit (VPA)“ hier …
Gebrauchtmöbel, Wohnaccessoires, Nippes-Gegenstände und vieles mehr: In zwei neuen Läden im Norden von München werden seit Ende 2010 Produkte aus Anderwerk Werkstätten und Betrieben zum Verkauf angeboten. Hergestellt bzw. restauriert wurden alle Verkaufsgegenstände in den Anderwerk Einrichtungen CHANCE-Betriebe sowie EMSIG. Die Erlöse kommen dem sozialen Zweck zugute. Mehr ...
Bild links: Stilmix, München-Milbertshofen
Bild rechts: ZeitlosGut, München-Moosach
Anderwerk ist ein Unternehmen der
Die Arbeit der Anderwerk GmbH wird gefördert von